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Schmale Gehwege – und insbesondere Fusswege in privaten Gärten – müssen eher geringen Belastungen standhalten und benötigen deswegen nicht unbedingt eine Unterkonstruktion aus Beton. Deren Herstellung wäre für Fusswege verhältnismässig aufwendig. Wirtschaftlich sinnvoller ist es, in stabile Gehwegplatten zu investieren, die stark genug sind, um sie in einem Splittbett oder einzeln zu verlegen. Bei Stärken ab vier Zentimeter ist das problemlos möglich, wobei als Faustregel gilt, dass Gehwegplatten umso dicker sein müssen, je grösser ihr Format ist. Stabiler als flache Platten sind Pflastersteine, die die Form von Klötzen oder Würfeln haben.
Polygonalplatten aus Naturstein benötigen ein Mörtelbett als stabile Unterlage. Naturstein ist grundsätzlich teuer. Deshalb ist es wirtschaftlich sinnvoll, die Stärke von Gartenplatten aus Naturstein gering zu halten, um Material zu sparen. Doch gerade optisch hochattraktive Polygonalplatten, die keine regelmässigen Kanten und beliebige Formate haben, finden nur schwer Halt und können leicht kippen oder verrutschen, wenn sie lose im Splittbett verlegt sind. Stärken unter drei Zentimetern erfordern daher ein Mörtelbett, in dem sie stabil liegen und sich nicht seitwärts bewegen. Nur dann hat es Sinn, die Platten auch mit Beton zu verfugen. Ohne ein Mörtelbett sind nur Fugen aus Sand oder Splitt möglich, weil Betonfugen reissen würden.
Naturstein ist ein Naturprodukt. Das Material ist natürlich gewachsen und auch zu seinem Abbau werden keine Chemikalien eingesetzt. Wer darauf achtet, dass Naturstein aus der Umgebung stammt, bekommt einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Baustoff. Falls du dich für Bodenplatten aus Naturstein interessierst, verschaffe dir hier zunächst einen Überblick über ihre Vor- und Nachteile.
Die Vorteile:
Die Nachteile:
Die meisten Gartenplatten sind ausgesprochen pflegeleicht. Regelmässiges Fegen genügt im Alltag. Bei starker Verschmutzung sorgt die Grundreinigung mit einem Hochdruckreiniger dafür, dass Terrassen und Wege wieder aussehen wie neu. Kostspielige Bestellungen für entsprechende Geräte musst du aber nicht gleich absenden. Sie lassen sich im Bedarfsfall günstig mieten. Empfehlenswerte Pflegeprodukte sind Grünbelagsentferner und eine Imprägnierung für Platten ohne Versiegelung.
Sonnige Terrassen neigen dazu, spätestens im Hochsommer keine angenehme Wärme, sondern brennende Hitze zu entwickeln. Das ist besonders problematisch, wenn Kinder barfuss laufen und sich dabei verbrennen können. Grundsätzlich werden hellere Gartenplatten nicht so heiss wie dunkle. Es gibt ausserdem Angaben aus dem Handel, wonach helle Natursteine wie Granit oder Quarz-Sandstein sich weniger aufheizen als andere. Unebene Oberflächen geben weniger Hitze an nackte Füsse ab als glatte. Wenn du barfuss gehen willst, entscheide dich also beispielsweise lieber weisse Kiesel-Waschbeton-Platten als schwarze Betonsteine. Die Unterschiede sind aber gering und kaum messbar. Bei der Orientierung helfen Baustoffhändler, die Gartenplatten im Aussenbereich ausstellen. Wer dort an einem sonnigen Tag die verschiedenen Produkte für Bodenbeläge einfach einmal anfasst, bemerkt durchaus Unterschiede.
Wichtig ist auch die Art der Verlegung. Terrassenplatten, die auf Stelzenlagern montiert sind, haben dadurch eine ständige Hinterlüftung, die einen Hitzestau im Boden verhindert. Die Terrassenlager verschwinden später hinter Einfassungen aus Kantensteinen.
Wenn du einen professionellen Handwerker suchst, der dir Gartenplatten liefert und verlegt, kommen zuerst Plattenleger in Frage. Ein gelernter Plattenleger verfügt über alle notwendigen Kenntnissen und Arbeitsgeräte. Falls deine neue Terrasse auch einen kompletten Unterboden benötigt, ist es besser, wenn du dich an einen Gartenbauer wendest, der auch Erd- und Betonarbeiten ausführen kann, bevor er die Gartenplatten verlegt. Erdarbeiten gehören eher zum Landschaftsbau als zum Plattenlegerhandwerk.
Mit Gartenplatten oder Fliesen belegte Flächen brauchen grundsätzlich ein Gefälle. In der Regel genügen zwei bis drei Prozent Neigung, um Terrassen und Wege ausreichend zu entwässern. Staunässe und Pfützen schaden Gartenplatten, weil sie zum einen für Algen- und Moosbefall sorgen und zum anderen bei Kälte Frostbrüche verursachen können. Deswegen ist ein Gefälle auch dann notwendig, wenn Gartenplatten nicht direkt am Haus liegen. Terrassen, die ein Splittbett haben, benötigen ausserdem eine Vlieseinlage, damit sich kein Unkraut im Unterboden ansiedeln kann. Feinsteinzeugfliesen eignen sich besser als andere, weil sie weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Platten aus Feinsteinzeug lassen sich verlegen wie Betonplatten.
Hochbeete liegen voll im Trend und das hat auch seine Gründe: Die Pflanzen und das Gemüse gedeihen ideal und das lästige Bücken entfällt. Einer der grössten Vorteile ist aber, dass es sich für nahezu jeden Standort eignet. Mit einem Hochbeet erntest du selbst auf einem kleinen Balkon frische Kräuter, Salat und Tomaten. Aber auch in einem grossen Garten ist ein Hochbeet ein Hingucker. Verschiedene Materialien setzen dabei optische Akzente, während innen das Grün spriesst – vorausgesetzt das Hochbeet hat die richtige Befüllung. Hierzu findest du im Folgenden hilfreiche Tipps – und die Ernte in deinem Hochbeet wird ein voller Erfolg!
Azaleen rauben dir mit ihrer verschwenderischen Blütenpracht schlichtweg den Atem. Die herrlichen Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehören zu der Gattung Rhododendron und sind mit diesen eng verwandt. Es gibt verschiedene Arten und Sorten, die teils in Zimmerkultur und teils auch als Gartenpflanze kultiviert werden können. Doch ganz gleich, für welche Varietät du dich entscheidest: Die üppig blühenden Gehölze stellen recht hohe Ansprüche an Pflanzung und Pflege. In diesem Artikel findest du die wichtigsten Tipps für eine optimale Azaleenkultur übersichtlich und kompakt dargestellt – so erfreust auch du dich schon bald an einem farbenprächtigen Blütenmeer.
Engerlinge werden die Larven verschiedener Blatthornkäfer (Scarabaeoidea) genannt. Wenn du im Garten dicke Engerlinge entdeckst, ist es wichtig, dass du die Käferart identifizierst: Nicht alle Engerlinge sind schädlich. Die Larven von Laubblattkäfern, Mai- und Junikäfern fressen mit Vorliebe die Wurzeln der Gartenpflanzen und richten grossen Schaden an. Die Larven von Rosen- und Nashornkäfern dagegen sind unschädlich und stehen wie die ausgewachsenen Käfer unter Naturschutz. Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln ist ohnehin nicht immer erforderlich. Viele Produkte sind giftig und verursachen weitere Schäden. Wir stellen dir wirksame biologische Methoden zur Bekämpfung der Engerlinge vor und geben dir Tipps zur Vorbeugung.
Der Garten ist ein eigenes Ökosystem, in dem alles Material immer wieder verwendet wird. Nach diesem Prinzip stellen Gärtner mit Küchenabfällen wertvollen Wurmhumus für Hochbeet, Blumentopf und Gemüsegarten her. Das einfache Wiederverwendungsprinzip im Wurmkomposter ist ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz – und du bekommst Qualitätserde für deine Pflanzen für kleines Geld. In unseren FAQs beantworten wir Fragen rund um Wurmkiste und Kompostwürmer, ihre Pflege und Anschaffung.
Igel benötigen im Herbst einen Unterschlupf, in dem sie überwintern können. Normalerweise suchen sie dafür einen dichten Haufen aus Blättern oder einen Reisighaufen in einer ruhigen Ecke eines Gartens auf. Leider finden Igel heute immer weniger Bereiche, in denen sie ungestört ihre Winterruhe halten können. Dafür ist es nämlich notwendig, dass Menschen bewusst „unordentliche“ Stellen in ihren Gärten zulassen. Um Igeln einen artgerechten Unterschlupf für die Überwinterung zu bieten, kannst du ihnen ein Igelhaus bauen. Lies hier unsere Tipps und erfahre, wie das geht.
Für Personen gehört zu einem Haus eine Rasenfläche einfach dazu. Der Traum von einem schönen, grünen Rasen vor dem Haus muss kein Traum bleiben. Du brauchst auch keinen Profi zu engagieren, denn einen Rasen anzulegen ist keine Hexerei. Hier findest du eine Zusammenstellung, was du für eine Neuanlage deines Rasens benötigst und wie du Schritt für Schritt vorgehen musst. Zusätzlich findest du einige Tipps, wie dein Rasen lange schön bleibt.