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Porphyr ist sehr vielseitig und kann vielen verschiedenen Zwecken dienen. Im Aussenbereich punktet er mit Strapazierfähigkeit und natürlicher Optik. Mit polierter Oberfläche entwickelt er durch die eingeschlossenen Kristalle ein sehr lebendiges Aussehen, das auch bei Küchenarbeitsplatten und Fensterbänken gut zur Geltung kommt. Bildhauer haben schon in der Antike gern Porphyr verarbeitet, wenn sie ein rötliches Gestein brauchten. Heute sieht man Porphyr in diesen Formen:
Natursteine sind gewachsene Baustoffe, zu deren Herstellung keine Chemie nötig ist. Voraussetzung für Umweltfreundlichkeit ist aber auch, dass ihr Abbau unter vertretbaren Bedingungen stattfindet und keine langen Transportwege erforderlich sind. Dazu kommt, dass Natursteine keine Entsorgungsprobleme verursachen, sondern vollständig recycelt als geschreddertes Material sofort wieder Verwendung finden. Natursteine sind ohne besondere Pflege sehr langlebig und fügen sich harmonisch in jedes Gesamtbild ein. Gerade Porphyr ist ausserdem äusserst widerstandsfähig gegen Nässe, Hitze und Frost. Im Gegensatz zu anderen Natursteinen bietet er selbst nass eine gewisse Rutschhemmung und kommt in vielen Gegenden Mitteleuropas vor.
Bodenplatten aus Porphyr sind im Handel vorwiegend als sogenannte Polygonalplatten erhältlich. Im Unterschied zu rechteckigen Platten mit festen Abmessungen, die wie Fliesen verarbeitet werden, sind Polygonalplatten unregelmässig geformt und haben gebrochene Kanten. Lediglich die Flächen sind geglättet, damit später eine ebene Oberfläche entstehen kann. Auch die Stärke der Platten variiert. Man verlegt sie deshalb in einem flexiblen Bett aus Splitt oder Mörtel. So bekommt jede einzelne Platte ein stabiles Lager und es ergibt sich eine gerade Fläche. Ein Mörtelbett ist haltbarer als das Verlegen in Splitt und erlaubt geringere Materialstärken bei den Porphyrplatten.
Pflastersteine sind so geformt, dass sie eine stabile Fläche bilden können, ohne in einem Mörtelbett fixiert zu sein. Die Höhe der Steine ist im Verhältnis zu Länge und Breite sehr viel grösser als bei Bodenplatten. Dadurch ist bei punktuellen Belastungen ausgeschlossen, dass der Stein bricht. Bei Bodenplatten wäre das theoretisch möglich, Pflastersteine kippen jedoch eher im Ganzen zur Seite. Ein fachgerecht verlegtes Verbundpflaster verhindert allerdings auch das. Pflastersteine anstelle von Bodenplatten zu verwenden ist immer dann angezeigt, wenn eine Bodenfläche grösseren Belastungen ausgesetzt ist. Dies ist in privaten Gärten etwa bei Parkplätzen und Einfahrten der Fall sowie selbstverständlich auch dann, wenn es dem Besitzer besser gefällt.
Porphyr ist ausgesprochen pflegeleicht und je nach anfallender Verschmutzung genügt es, wenn du Böden, Mauern, Fassaden oder Treppen einfach abfegst. Fugen neigen etwas stärker dazu, hartnäckigen Schmutz anzusammeln. Dagegen hilft eine Hochdruckreinigung, wenn es nötig ist. An schattigen, feuchten Plätzen bilden sich oft Beläge aus Algen und Moos, die du am besten mit einem speziellen Grünbelagsentferner behandelst. Dem Porphyr selbst schadet Nässe nicht.
Unter dem Oberbegriff Porphyr finden sich viele verschiedene Gesteine, die das charakteristische Gefüge aus grossen und kleinen Kristallen aufweisen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch ihren Quarzgehalt. Rhyolith oder Quarzporphyr, wie man ihn früher nannte, ist nur eine dieser Gesteinsarten, die eine porphyritische Ausbildung haben können. Die Benennung Ryolith für einen Porphyr ist deshalb nicht ganz korrekt, denn nicht jeder Rhyolith ist auch ein Porphyr und umgekehrt. Der überwiegend als Baustoff gehandelte Naturstein müsste eigentlich „porphyritischer Ryolith“ heissen, um exakt beschrieben zu sein. Zum Verständnis der jeweiligen Besonderheiten von Natursteinen hilft es, wenn du dir vorstellst, dass Granit sich in der chemischen Zusammensetzung seiner Mineralien nicht von Rhyolith unterscheidet. Er ist nur an einer anderen Stelle entstanden und weist deswegen eine andere Kristallstruktur auf.
Zu den natürlichen Farbtönen von Porphyr, die sich in rot, ocker und grau zeigen, passt alles ausser Signalfarben. Obwohl Natursteine häufig für rustikale Gestaltungen Verwendung finden, passen sie durchaus auch, wenn du eine moderne und eher minimalistische Optik bevorzugst. Eine rötliche Porphyrfassade aus schlichten Verblendern sieht zum Beispiel hervorragend zu einer Terrasse mit Platten aus unglasiertem, grauem Feinsteinzeug aus. Solche Kombinationen sind völlig zeitlos und lassen sich mit unterschiedlichen Pflanzen und anderer Dekoration immer wieder neuen Stilrichtungen anpassen. Trockenmauern und grobe Stufen aus buntem Porphyr sind dagegen unentbehrlich, wenn du den mediterranen Stil bevorzugst.
Der Drang nach Privatsphäre bringt das Bedürfnis nach Abgeschiedenheit und Ruhe mit sich. Heckenpflanzen gibt es daher in nahezu jedem Garten. Vor allem der Wunsch nach blickdichten Lösungen ist ungebrochen. Immergrüne Hecken verfügen in den meisten Vorgärten über eine Höhe zwischen 150 und 200 Zentimeter, ihre Länge erstreckt sich im Durchschnitt auf zehn bis 20 Meter. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Heckenpflanzen. Du erfährst, was du bei der Anpflanzung beachten solltest und wie die Pflege der Gewächse aussieht.
Steingärten orientieren sich an der Flora von Gebirgsregionen wie den Hochalpen, die für Schotterflächen und karge Bedingungen bekannt sind. Deshalb sind die dort vorkommenden Gewächse spannende Überlebenskünstler. Steingärten sind leicht zu pflegen und bieten bei richtiger Gestaltung Lebensräume für seltene Pflanzen und heimische Tierarten. Steingärten profitieren von geneigten Flächen, sodass sie sich hervorragend in ansteigenden Gärten verwirklichen lassen. Kleine Treppen und steinerne Wege führen den Besucher an verschiedenen Steinbeeten und Ebenen vorbei. In einem gut durchdachten Steingarten kannst du seltene Alpengewächse wie Edelweiss und Enzian bewundern. Klassische Steingärten stehen im Gegensatz zur Steinwüste, die kaum Lebensräume bietet.
Was braucht der Maulbeerbaum an Pflege? Diese und weitere Fragen sollen dir hier beantwortet werden. Denn ein gut gepflegter Maulbeerbaum ist ein gesunder Maulbeerbaum und erfreut dich mit leckeren Früchten und schöner Optik. Am richtigen Standort gepflanzt und ausreichend versorgt, ist ein das Gewächs eine Pflanze für Jahrzehnte: Er wird gross, trägt Früchte und ist robust. Dabei kommt es aber auf die richtige Wahl der genauen Sorte an, wenn der Maulbeerbaum in der Schweiz gedeihen soll. Insgesamt gehören die Vertreter der Gattung Morus aber zu den unkomplizierten Gehölzen. Ausserdem zählt er zu den Heilpflanzen.
Sowohl in Gärten als auch in der freien Natur sorgen Nützlinge wie Bienen, Hummeln, Wespen, Ohrwürmer oder Florfliegen für die Bestäubung von Pflanzen und Bäumen. Als biologische „Schädlingsbekämpfer“ bewahren sie das ökologische Gleichgewicht. Leider greifen Menschen heute stark in die Ökosysteme ein und hinterlässt immer weniger natürliche Lebensräume für Insekten. Es ist daher eine gute Idee für Naturfreunde, den nützlichen Tieren einen Nistplatz in einem Insektenhotel anzubieten. Erfahre hier, wie du ganz leicht ein Insektenhotel bauen kannst und worauf du dabei achten solltest, damit schon bald Hummeln und Bienen darin einziehen.
Igel benötigen im Herbst einen Unterschlupf, in dem sie überwintern können. Normalerweise suchen sie dafür einen dichten Haufen aus Blättern oder einen Reisighaufen in einer ruhigen Ecke eines Gartens auf. Leider finden Igel heute immer weniger Bereiche, in denen sie ungestört ihre Winterruhe halten können. Dafür ist es nämlich notwendig, dass Menschen bewusst „unordentliche“ Stellen in ihren Gärten zulassen. Um Igeln einen artgerechten Unterschlupf für die Überwinterung zu bieten, kannst du ihnen ein Igelhaus bauen. Lies hier unsere Tipps und erfahre, wie das geht.
Wer sich den mediterranen Traum in die eigenen vier Wände holen möchte, liegt mit einem Zitronenbaum genau richtig. Der kleine Baum ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern sorgt mit rund zehn bis 30 Zitronen pro Jahr auch für eine herrlich gesunde Gaumenfreude. Wir liefern dir hilfreiche Tipps für die optimale Pflege des gesunden Zitronenbaums.