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Robinien sind eine Pflanzengattung mit vier bis zehn Arten, deren natürliches Verbreitungsgebiet in Nord- und Mittelamerika liegt. Nur drei Arten wachsen zu Bäumen heran, alle anderen bilden lediglich Sträucher. In Europa wurde die besonders schöne und grosswüchsige Gewöhnliche Robinie oder Scheinakazie (Robinia pseudoacacia) schon vor über 300 Jahren als Gartenpflanze eingeführt. Robinien sind schnell wachsende Bäume und erreichen Höhen zwischen zwölf und 30 Metern, die Krone ist locker und rundlich bis schirmförmig. Der Stamm verzweigt sich früh und bleibt daher eher kurz in Relation zur Gesamthöhe. Die Rinde ist graubraun und hat tiefe Furchen. Robinien sind sommergrün, werfen ihre Blätter also im Herbst ab. Im Frühjahr treiben sie relativ spät erst aus. Die Blätter haben eine gefiederte Form mit zahlreichen kleinen Einzelblättern.
Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) ähnelt mit ihren gefiederten Blättern der Akazie, obwohl sie mit dieser nicht verwandt ist. Daher wird sie auch als „Scheinakazie“ bezeichnet. Ein weiterer Name ist übrigens „Silberregen“ – wegen der Form und der Farbe der Blüten.
In unseren Gärten ist vor allem die Gewöhnliche Robinie oder Scheinakazie beliebt, weil sie rasch zu einer Höhe von mehreren Metern heranwächst und mit ihren fein gefiederten Blättern und üppigen Blüten sehr dekorativ wirkt. Ausserdem ist sie ein robuster und anspruchsloser Baum, der sich für nahezu jeden Standort eignet. Die Robinie kann sehr alt werden und wächst mit der Zeit zu grossen, eindrucksvollen Bäumen mit Wuchshöhen zwischen zehn und dreissig Metern heran. Von Mai bis Juni erscheinen ihre schönen weissen Blüten, die viel Nektar bilden und mit ihrem kräftigen Duft zahlreiche Bienen und andere Insekten anziehen. Wegen ihrer dekorativen Früchte, die hängende, silbrige bis braune Schoten bilden, wird sie auch Silberregen genannt. Neben der Wildform gibt es verschiedene Zuchtsorten:
Die Robinie braucht viel Licht und sollte daher einen sonnigen bis maximal halbschattigen Standort im Garten bekommen. Was die Bodenqualität angeht, ist sie recht anspruchslos, sie kommt mit sandigen Böden ebenso zurecht wie mit lehmigen. Da die Robinie Stickstoff gut bindet, wird sie auch gerne als Pionierbaum zur Wiederaufforstung gepflanzt. Du kannst Robinien sowohl im Frühjahr als auch im Herbst pflanzen. Wichtig ist aber, auf ausreichend Anstand zu anderen Bäumen oder zu Hauswänden zu achten, da dieser Baum viel Platz braucht. Das Pflanzloch sollte die doppelte Grösse des Wurzelballens haben. Junge Bäume solltest du eine Weile mit einem Pfahl stützen und regelmässig wässern. Wenn eine Robinie erst einmal gut angewachsen ist, braucht sie kaum noch Pflege: Sie verträgt Trockenheit gut und düngt sich durch ihre Fähigkeit zur Stickstoffbindung quasi selbst. Da Robinien zu den Giftpflanzen gehören, sind sie ziemlich robust gegen Schädlinge. Robinien benötigen nicht unbedingt einen regelmässigen Schnitt, vertragen ihn aber gut. Daher lassen sie sich mit einem jährlichen Formschnitt sogar in eine schöne Kugelform bringen; besonders gut eignet sich dazu die eigens dafür gezüchtete Kugelrobinie, die aber sogar ohne Formschnitt eine dichte, kompakte Krone bildet.
Robinien stammen aus Nordamerika und kommen daher mit dem Klima in Mitteleuropa sehr gut zurecht. Sie reagieren allerdings etwas sensibel auf besonders frühen oder besonders späten Frost, für besonders kalte Standorte eignen sie sich daher weniger. Nötigenfalls kannst du sie mit einer Schicht aus Mulch oder Reisig vor Frost schützen.
Robinien oder Scheinakazien sind eigentlich nicht in Europa heimisch. Da diese Baumart aber schon im 17. Jahrhundert eingeführt wurde, in Gärten und Parks weit verbreitet ist und sich ausserdem durch Selbstaussaat und Wurzelschösslinge leicht vermehrt, ist sie in grossem Massstab in unserem Wald verwildert und bildet dort teilweise grosse Bestände. Für die Natur ist das problematisch, weil Robinien als eingeschleppte Neophyten die heimische Flora verdrängen. Da ihre Samen giftig sind, sind sie für einheimische Tiere wertlos.
Robinien haben ein gut verwertbares Holz, das widerstandsfähig und hart, gleichzeitig aber biegsam ist. Es kann im Schiff- und Möbelbau, aber auch für Eisenbahnschwellen und sogar im traditionellen Bogenbau verwendet werden. Da Robinienholz auch ohne Imprägnierung widerstandsfähig ist, bietet es sich auch für Gartenmöbel, Spielplatzgeräte und Ähnliches an. Daher wird dieser Baum heute in manchen Ländern, wie etwa Ungarn und die Slowakei, in grossem Stil zur Holzgewinnung im Wald angebaut.
Die Hainbuche, die auch als Weissbuche oder Hornbaum bezeichnet wird, zählt zur Gattung der Birkengewächse. Damit ist die Pflanze mit den Birken und Haselnüssen verwandt, hat also mit der Buche nur wenig zu tun. In unseren heimischen Gärten ist sie besonders als Hecke sehr beliebt und dient als Sichtschutz. Die pflegeleichte Pflanze macht sich aber auch als alleinstehender Baum im Garten sehr gut. Im Wald können die mittelgrossen Bäume eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen; die Krone wird bis zu zwölf Meter breit. Wie du die Hainbuche richtig pflanzt und pflegst, erfährst du hier.
Ungeziefer in der Wohnung ist unangenehm. Wenn im Winter plötzlich kleine schwarze Mücken mit langen Beinen und schwarzen Flügeln auftauchen, handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um Trauermücken (Sciaridae). Im Wald erfüllen die kleinen Insekten eine wichtige Aufgabe. Sie tragen zur Laubzersetzung und zum Erhalt des Ökosystems bei. An den Pflanzen in der Wohnung und auf dem Balkon sind sie allerdings unerwünscht. Wie gelangen die Plagegeister ins Haus? Wie wirst du sie wieder los? Sind Insektengifte erforderlich oder gibt es natürliche Hausmittel? Sind vorbeugende Massnahmen möglich? Wir haben die wichtigsten Tipps für dich zusammengestellt.
Wer sich den mediterranen Traum in die eigenen vier Wände holen möchte, liegt mit einem Zitronenbaum genau richtig. Der kleine Baum ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern sorgt mit rund zehn bis 30 Zitronen pro Jahr auch für eine herrlich gesunde Gaumenfreude. Wir liefern dir hilfreiche Tipps für die optimale Pflege des gesunden Zitronenbaums.
Der Schwimmteichbau gehört zur Königsdisziplin der Gartengestaltung. Einen Biopool mit kristallklarem Wasser im eigenen Garten zu baden, ist ein besonderes Privileg. Ist ausreichend Platz vorhanden, lässt sich der Traum vom eigenen Naturbad oft einfacher realisieren, als ursprünglich gedacht. Wichtig sind eine clevere Vorausplanung und die Wahl des passenden Standorts.
Der Lebensbaum ist aus den heimischen Gärten nicht mehr wegzudenken. Die robuste Hecke eignet sich hervorragend als Sicht- und Windschutz und nimmt dabei nur sehr wenig Platz weg. Besonders kleine Gärten profitieren von der immergrünen Wand, die das ganze Jahr über zuverlässig vor Blicken schützt. Thujen sind einfach zu pflegen, in Form zu schneiden und überzeugen durch ihren dichten Wuchs. Aber nicht nur in einer Hecke findest du die Thuja. Mit einem Formschnitt entstehen Solitärs mit Kegeln, Kugeln und Spiralen, die in jedem Garten ein Hingucker sind. Mit dem richtigen Werkzeug und unseren Tipps bringst du deine Pflanzen in Form.
Ein Steingarten ist eine ebenso dekorative wie pflegeleichte Möglichkeit, kleine Gartenflächen zu nutzen, die sich als Blumenbeete eher weniger eignen. Mit der richtigen Auswahl an Pflanzen ist ein Steingarten das ganze Jahr über ein echter Blickfang und eine reizvolle Aufgabe für leidenschaftliche Gartengestalter, weil hier viele unterschiedliche Pflanzen auf kleinem Raum nebeneinander komponiert werden können.